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Freizeitzentrum plant Freibad-Eröffnung für den 1. Juni

Ab 1. Juni dürfen in Thüringen die Freibäder eröffnen, im Freizeitzentrum Rohrer Stirn laufen die Vorbereitung. Die ersten Einschränkungen stehen bereits fest.

Ursprünglich wollte das Bäder-Team bereits am 1. Mai die Freibad-Saison einläuten, die Ausbreitung des Corona-Virus verhinderte den geplanten Starttermin. Nach dem Beschluss der Thüringer Landesregierung dürfen die Freibäder ab 1. Juni öffnen. „Wir sind froh, jetzt endlich einen Termin für den Saisonstart zu haben, alle erforderlichen Vorbereitungen haben wir während der Schließung unseres Freizeitzentrums durchgeführt“, so Stefan Müller als kommissarischer Leiter des Freizeitzentrums.

Seit Anfang Mai sind alle Becken im Außenbereich gefüllt, die Entnahme der Wasserproben erfolgte bereits am 13. Mai. Eintreffen werden die Ergebnisse der mikrobiologischen Analyse in den nächsten Tagen. Nach der Abnahme durch den TÜV vom 7. Mai werden derzeit noch kleine Mängel ausgebessert.

Obligatorisch vor jedem Start in die Freibad-Saison erfolgt eine Begehung durch das Landratsamt, bei dem die Anlage auf deren Verkehrssicherheit geprüft wird. Der Sauberkeit und Hygiene im Freibad gilt dabei generell ein besonderes Augenmerk. Bestandteil des Vor-Ort-Termins in der kommenden Woche wird zusätzlich das erarbeitete Schutz- und Hygienekonzept sein.

Erstellt wird das umfassende Hygiene- und Schutzkonzeptkonzept auf Basis des Pandemieplans der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen. Fundament dessen sind die hinlänglich bekannten Abstands- und Hygieneregeln, die durch Markierungen und Aushänge verdeutlicht werden.

Der Sanitärtrakt und häufig berührte Flächen wie Handläufe und Türklingen werden regelmäßig gereinigt und desinfiziert. Desinfektionsspender für die Gäste werden an mehreren Stellen vorgehalten, so beispielsweise vor der Freibad-Kasse und dem Sanitärbereich. Zur Abstandseinhaltung der Badegäste im Schwimmerbecken wird es statt sechs Bahnen drei Doppelbahnen geben. Um generell die geforderten Abstandregeln einhalten zu können und einer möglichen „Überfüllung“ insbesondere bei heißen Temperaturen entgegenzuwirken, wird es eine Festlegung zur maximalen Gästezahl geben. Die Details hierzu werden derzeit noch abgestimmt. „Dies alles sind Maßnahmen, die den Badespaß bei uns sicherlich etwas trüben werden. Wir setzten hier auf das Verständnis und die Einhaltung durch unsere Gäste, denn deren Schutz hat einfach Vorrang“, resümiert Müller.

Unverändert bleiben die Öffnungszeiten des Freibades:

Montag, Mittwoch und Freitag    10:00 – 19:00 Uhr

Dienstag und Donnerstag           6:00 – 19:00 Uhr

Samstag, Sonn- und Feiertag      9:00 – 20:00 Uhr

Auch die Eintrittspreise bleiben unverändert, es ist keine zeitliche Begrenzung des Freibad-Aufenthalts geplant. Lediglich 10er Karten und Gutscheine werden dieses Jahr nicht angeboten. Der Eintritt sollte möglichst mit passendem Bargeld bezahlt werden, um längeres Warten an der Kasse zu vermeiden.

Als höchst unwahrscheinlich gilt die Übertragung des Coronavirus über das Schwimmwasser. Das Wasser in Frei- und Hallenbädern unterliegt einer ständigen Kontrolle und Aufbereitung. Die Desinfektionsmittel im Wasser zerstören die empfindliche Hülle des Virus, darin sind sich Virologen einig. Auch die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen bestätigt, dass potentielle Krankheitserreger durch das Chlor sicher abgetötet werden.

Parallel zum Start der Freibad-Saison am Pfingstmontag öffnet auch das Restaurant im Freizeitzentrum. Wie in allen anderen Gastronomien gelten auch hier die Hygiene- und Abstandsregelungen. Unter Einhaltung letzterer können voraussichtlich 40 Gäste gleichzeitig bedient werden, größere Feiern dürfen demnach nicht stattfinden. 

Noch ist unklar, wann Schwimmhallen in Thüringen wieder öffnen dürfen. Für das Hallenbad im Freizeitzentrum wurde – bereits im Januar dieses Jahres – der Beginn der wartungsbedingten Schließzeit auf den 10. Juli festgelegt. „Wir gehen derzeit nicht davon aus, dass wir unser Hallenbad samt Sauna vor Ende August wieder eröffnen werden“, so Müller. Für die Kontrolle der Regeln, die Durchführung der stetigen Reinigungen und Desinfektionen im Freibad ist mehr Personal als üblich erforderlich, dies macht einen parallelen Betrieb von Frei- und Hallenbad aus personeller Sicht kaum durchführbar.

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