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Erster Spatenstich für neues Wasserdrehkreuz in Meiningen

Neubau des Trinkwasser Hochbehälters Helenenhöhe soll bis Ende Oktober 2021 fertiggestellt sein.

Ein neuer Hochbehälter für Trinkwasser wird bis Ende Oktober 2021 den nicht mehr zu sanierenden und zu klein gewordenen Behälter Helenenhöhe aus dem Jahre 1909 ersetzen. Dieses Bauvorhaben der Stadtwerke Meiningen soll die stabile Trinkwasserversorgung und Löschwasserbereitstellung für die nächsten Jahrzehnte sicherstellen.

Am 8. September trafen sich Bürgermeister Fabian Giesder, Rolf Hagelstange, Thomas Zingel und Ulrich Meinunger von den Stadtwerken Meiningen sowie Planer und Bauausführer am Trinkwasserhochbehälter Helenenhöhe zum 1. Spatenstich.

Am Oberen Panoramaweg entsteht in direkter Nähe zum vorherigen ein neuer Hochbehälter in monolithischer Bauweise, dessen Fassungsvermögen sechsmal so groß sein wird. Zwei Wasserkammern zu je 150 Kubikmeter und ein Schieberhaus mit neuer Pumpstation werden die stabile Wasserversorgung und die Bereitstellung von ausreichend Löschwasser in den angeschlossenen Gebieten gewährleisten.

Der neue Hochbehälter fungiert als Druckunterbrecher und dank der neuen Pumpstation ist auch eine rückwärtige Versorgung zum Hochbehälter „Kalte Staude“ im Industriegebiet Rohrer Berg möglich. „Der Ersatzneubau mit Pumpstation ist damit ein wichtiges Drehkreuz für die Trinkwasserversorgung in Meiningen denn mit der dann möglichen rückwärtigen Versorgung zum Industriegebiet Rohrer Berg werden Fernwasser-Süd- und Nordeinspeisung miteinander verbunden und die stabile Versorgung mit Trinkwasser und ausreichender Löschwasserbevorratung in Meiningen sichergestellt“, erklärt Ulrich Meinunger, Betriebsleiter Gas-/Wassernetze bei den Stadtwerken Meiningen.

Der Ersatzneubau ist ein damit ein wichtiger Baustein in der Umsetzung des Generalwasserplanes für die Trinkwasserversorgung in Meiningen. „Trinkwasser ist eines der wertvollsten Güter und ein absolut unverzichtbares Lebensmittel, umso wichtiger sind Investitionen für diesen bedeutsamen Versorgungsauftrag“, bekräftigt Rolf Hagelstange, Geschäftsführer der Stadtwerke Meiningen. Die Kosten für den neuen Hochbehälter am Oberen Panoramaweg sollen sich nach Auskunft der Stadtwerke auf circa 1 Million Euro belaufen.

Inbetriebnahme für Ende Oktober 2021 geplant

Der Zuschlag für das Bauvorhaben ging an die Firma Mohr Bau aus Barchfeld. Mit Fällung des Baumbestandes auf dem städtischen Grund wurde Baufreiheit geschaffen, sodass am Montag die Baustelle eingerichtet und eingezäunt werden kann. Nach dem Abtragen des Oberbodens und den Schachtarbeiten zur Herstellung der Baugrube in der erforderlichen Tiefe beginnen die Vorbereitungen für das Fundament. Bis zum Winterbeginn sollen der Rohbau und die Betonarbeiten abgeschlossen sein, um während der kalten Jahreszeit im neuen Schieberhaus die Ausrüstung einzubauen, Leitungen zu verlegen und Pumpen zu installieren. Erst wenn alle Zu- und Ableitungen sowie die nötigen Neuanschlüsse verlegt wurden, kann der neue Hochbehälter in Betrieb genommen werden. Mit dessen Fertigstellung rechnen die Stadtwerke Meiningen bis Ende Oktober 2021. Der derzeitige Hochbehälter stammt aus dem Jahr 1909. Für die heutige gewachsene Wohnbebauung ist dieser mit einem Behältervolumen von 50 Kubikmetern zu klein geworden, bietet daher kaum eine Löschwasserreserve. Nach der Fertigstellung des neuen Hochbehälters wird dieser abgerissen.

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